Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

2014 - Die Landesfachschule wird 50 Jahre alt!

Im Jahr 1964 gründete die Innung eine Meisterschule, die später den Titel Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen erhielt und leistet seither einen ungleich wichtigen Beitrag zur  Förderung der Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerbe. Die Bilanz ist beeindruckend: 56.000 Lehrlinge, 13.500 Meister und 37.000 Lehrgangsteilnehmer wurden überbetrieblich aus- und weitergebildet. Die Bedeutung von Ausbildungen unterlag in den vergangenen Jahrzehnten massiven Veränderungen. Früher wurde noch für das ganze Leben gelernt, heute sind Aus- und Weiterbildungen unabdingbar, da sich die Technologie unaufhaltsam weiterentwickelt. Aus dem Kfz-Handwerk wird so der Kfz-Mechaniker, der Kfz-Elektriker und der Kfz-Mechatroniker.

Wer das Leistungsspektrum der Kraftfahrzeuginnung betrachtet, der muss bei A wie Arbeitsrecht beginnen, den Weg über M wie Meisterprüfung gehen und wird zu Z wie Zulassung gelangen. Schulungen, Prüfungen, Aus- und Weiterbildung, Seminare, Schiedsstellen, Pressearbeit, Gutachten und vieles mehr überzeugen die Autohäuser und Werkstätten in der Frankfurter Innung, die das Leistungspaket durch ihre Inanspruchnahme überhaupt erst ermöglichen. Die Zünfte des Mittelalters haben mit der heutigen Innungs-Struktur nach wie vor eines gemeinsam: die berufsständischen Interessen stehen im Mittelpunkt. Das ist ein Leitmotiv, das sich innerhalb von über 500 Jahren nicht verändert hat und in den kommenden Jahren nicht verändern wird.

Das Jubiläum im Jubiläum ist eine turbulente, bewegende, faszinierende und mitreißende Geschichte von 80 Jahren, die ohne ihre Mitglieder nicht erzählt werden könnte. Die Geschichte der Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis ist eine Geschichte der Menschen des Kfz-Handwerks.

  
 

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